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AbsenzenNach oben

Die Unterrichtsdaten (siehe Ferienplan) sind verbindlich. Die Eltern sind dazu aufgefordert, die Ferienplanung entsprechend anzupassen.
Zusätzlich zu den ordentlichen Schulferien stehen jedem Kind pro Jahr zwei Jokertage zur freien Verfügung (siehe Jokertage).
In Ausnahmefällen besteht die Option zur Dispensation vom Unterrichtsbesuch (siehe Dispensation).

AtelierkurseNach oben

In allen Schuleinheiten der Primarschule Uster finden während eines Semesters Kurse für besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der 3.-6. Klassen in den Bereichen Sprache, Mathematik und Naturwissenschaften statt. An sechs Schulnachmittagen haben jeweils zwölf Kinder die Möglichkeit, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen.

Im Schuljahr 2017/18 heissen diese Themen "Vom Zeichen zur Schrift", "Mathe ist überall" und "Wunder der Natur".

Die Anmeldung für die Atelierkurse erfolgt durch die Klassenlehrperson.
Mehr Infos finden Sie auf der Website der Begabtenförderung Uster.

AudiopädagogikNach oben

Audiopädagogische Angebote richten sich an Kinder mit einer Hörbeeinträchtigung, die integrativ geschult werden. Im Rahmen der audiopädagogischen Förderung und Beratung wird die hörbeeinträchtigte Schülerin oder der hörbeeinträchtigte Schüler gestärkt, indem Hör-, Verhaltens- und Lernstrategien reflektiert und geübt und Lerndefizite bearbeitet werden. Wichtig sind auch die Förderung der sozialen Integration und die Vermeidung von Isolation. Audiopädagoginnen und Audiopädagogen beraten auch Lehrpersonen, Klassen, Schulbehörden und Erziehungsberechtigte von hörbeeinträchtigten Kindern.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Broschüre "Audiopädagogische Angebote" des Volksschulamts.

BegabtenförderungNach oben

Unter Begabtenförderung versteht man Angebote und Massnahmen für besonders und hoch begabte Schülerinnen und Schüler, deren Förderbedarf die Möglichkeiten des Regelunterrichts übersteigt. Im Gegensatz dazu ist die Begabungsförderung ein Grundauftrag der Regelschule, die Begabungen jedes Kindes im Regelunterricht zu fördern.

An der Primarschule Uster haben hochbegabte Kinder ab der 1. Klasse die Möglichkeit, einen Vormittag pro Woche den Förderunterricht, genannt "Förderband", im Schulhaus Talacker zu besuchen. Nebst gemeinsamen Schwerpunkten aus den Bereichen Sprache, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Philosophie stehen persönliche Projekte im Zentrum.

Die Anmeldung zum Förderband erfolgt durch die Eltern und die Klassenlehrperson oder den Schulpsychologischen Dienst.

Mehr Infos zum Förderband finden Sie auf der Website der Begabtenförderung Uster sowie im Konzept zur Begabtenförderung an der Primarschule Uster.

BesuchsvormittagNach oben

Der Besuchsvormittag bietet Eltern und Erziehungsberechtigten einen Einblick in den Schulalltag der Kinder. Alle Schuleinheiten öffnen ihre Tore jeweils viermal pro Schuljahr: In der Kalenderwoche 44 am Montag- und Dienstagvormittag; und in der Kalenderwoche 12 am Donnerstag- und Freitagvormittag. Die Besuchsvormittage der Heilpädagogischen Schule finden an anderen Tagen statt. Die genauen Termine des aktuellen Schuljahres finden Sie im Ferienplan.

An den Besuchsvormittagen erfolgt der Unterricht nach Stundenplan und die Besucherinnen und Besucher müssen zu Beginn der Lektion im Schulzimmer sein. Vorschul- und schulpflichtige Kinder, auch in Begleitung Erwachsener, dürfen die Lektionen nicht besuchen.

BibliothekNach oben

Spannende Romane, Witzige Comics, Interessante Sachbücher, Hilfreiche Lern-Software; das alles finden Sie in den Bibliotheken der Schulen.

BlockzeitenNach oben

Unter Blockzeiten versteht man im Kanton Zürich den Unterricht oder die unentgeltliche Betreuung während des Vormittags von 08:00 bis 12:00 Uhr. An der Primarschule Uster wurden die Blockzeiten per Schuljahr 2006/2007 eingeführt.

Der Kindergartenunterricht findet von 08.30 Uhr bis 11.50 Uhr statt (08.10 - 08.30 Uhr Auffangzeit). Im zweiten Kindergartenjahr besuchen die Kinder zusätzlich an zwei Nachmittagen von 13.50 bis 15.20 Uhr (13.40 - 13.50 Uhr Auffangzeit) den Unterricht.

Auf der Primarstufe gelten die folgenden Unterrichtszeiten:

  1. Lektion von 08:15 bis 09:00 Uhr
  2. Lektion von 09:05 bis 09:50 Uhr
  3. Lektion von 10:10 bis 10:55 Uhr
  4. Lektion von 11:05 bis 11:50 Uhr
Nachmittagsunterricht von 13:45 bis 15:20 Uhr beziehungsweise 16:15 Uhr

In der 1. und 2. Klasse findet an zwei Nachmittagen pro Woche Unterricht statt, in der 3. Klasse an drei Nachmittagen und in der 4. bis 6. Klasse an vier Nachmittagen. Der Mittwochnachmittag ist jeweils für alle Kinder schulfrei.

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)Nach oben

Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) unterstützt Kinder mit einer anderen Erstsprache als Deutsch beim Aufbau ihrer Deutschkenntnisse. Im Kindergarten findet der DaZ-Unterricht integriert in die reguläre Unterrichtszeit statt. Auf der Primarstufe wird zwischen Anfangs- und Aufbauunterricht unterschieden.

Der DaZ-Anfangsunterricht richtet sich an Kinder ohne oder mit sehr geringen Deutschkenntnissen. Die in der Regel neu zugezogenen Kinder werden in Kleingruppen intensiv unterrichtet und besuchen nach Möglichkeit einen Teil der Wochenlektionen in einer Regelklasse.

Im DaZ-Aufbauunterricht können Kinder, die zuvor den DaZ-Unterricht im Kindergarten oder den DaZ-Anfangsunterricht besucht haben, ihre Deutschkenntnisse weiterentwickeln oder vertiefen.

Ziel der DaZ-Angebote ist, dass Kinder mit nicht-deutscher Erstsprache im Regelunterricht erfolgreich lernen können.

DispensationenNach oben

Die Volksschulverordnung sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler in begründeten Fällen auf entsprechendes Gesuch vom Unterricht dispensiert werden können. Das Dispensationsgesuch muss mindestens 3 Wochen vorher eingereicht werden.

• Bei Absenzen bis zu 2 Tagen entscheidet die Klassenlehrperson.
• Bei Absenzen ab 3 Tagen bis zu 2 Wochen entscheidet die Schulleitung.
• Bei Absenzen ab 2 Wochen entscheidet die Primarschulpflege.

Gesuche werden nur bewilligt, wenn es sich um dringende persönliche oder familiäre Angelegenheiten handelt. Gesuche um blosse Ferienverlängerung werden grundsätzlich abgelehnt.
Das Dispensationsgesuch ist im Online-Schalter abrufbar.

DisziplinarmassnahmenNach oben

Zum Thema Disziplinarmassnahmen gibt § 56 der Volksschulverordnung Auskunft:
Können Schwierigkeiten mit Schülerinnen und Schülern nicht im Gespräch oder durch Anweisungen im Rahmen des Unterrichts gelöst werden, kann die Lehrperson Schülerinnen und Schüler

  • für kurze Zeit aus dem Schulzimmer weisen
  • mit einer sinnvollen, möglichst im Zusammenhang mit der Verfehlung stehenden Zusatzarbeit betrauen,
  • nach Mitteilung an die Eltern und bei Anwesenheit einer Lehrperson während der unterrichtsfreien Zeit zur Anwesenheit in der Schule verpflichten.
Weiterführende Disziplinarmassnahmen regelt § 52 des Volksschulgesetzes:
Können disziplinarische Schwierigkeiten nicht durch die Lehrperson in der Klasse gelöst werden, können folgende Massnahmenangeordnet werden:

durch die Schulleitung
  •  Aussprache,
  • Schriftlicher Verweis,
  • Vorübergehende Wegweisung vom Unterricht bis längstens zwei Tage,
  • Versetzung in eine andere Klasse.

durch die Schulpflege
  • Wegweisung vom fakultativen Unterricht, wenn das fehlbare Verhalten damit im Zusammenhang steht,
  • Vorübergehende Wegweisung vom obligatorischen Unterricht bis längstens vier Wochen,
  • Versetzung in eine andere Schule,
  • Entlassung aus der Schulpflicht im letzten Schuljahr.

EinschulungNach oben

Gemäss Volksschulgesetz erfolgt die Einschulung mit dem Eintritt in den Kindergarten. Kinder, die bis zum Stichtag eines Jahres das vierte Altersjahr vollenden, treten auf Anfang des nächsten Schuljahres in den Kindergarten ein.
Für das Schuljahr 2018/2019 ist der Stichtag der 15. Juli 2018.
Ab Schuljahr 2019/2020 ist der Stichtag jeweils der 31. Juli.

Sofern der Entwicklungsstand eines Kindes es als angezeigt erscheinen lässt, kann die Schulpflege:

  • den vorzeitigen Eintritt in die Kindergartenstufe auf Beginn des nächsten Schuljahres bewilligen, wenn das Kind bis zum 31. Juli das vierte Altersjahr vollendet hat,
  • die Rückstellung um ein Jahr anordnen, wenn den zu erwartenden Schwierigkeiten nicht mit sonderpädagogischen Massnahmen begegnet werden kann.

ElternmitwirkungNach oben

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ist für den Schulerfolg der Kinder zentral. Pro Schuleinheit der Primarschule Uster besteht ein Elterngremium, genannt Elternmitwirkung, Elternforum oder Elternrat:

Elternmitwirkung Hasenbühl-Wermatswil
Elternmitwirkung Heilpädagogische Schule
Elternmitwirkung Krämeracker (ab Schuljahr 2018/2019)
Elternmitwirkung Nänikon
Elternmitwirkung Gschwader
Elternmitwirkung Niederuster
Elternmitwirkung Oberuster-Sulzbach
Elternmitwirkung Pünt
Elternmitwirkung Talacker-Dorf
Elternmitwirkung Tagesschule Niederuster

Die Ziele der Elternmitwirkung sind unter anderem der regelmässige Austausch zwischen Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten, die Unterstützung von Projekten und Aktivitäten sowie die konstruktive und offene Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten und den Schulleitungen, den Lehrpersonen, der Schulpflege und allen anderen an der Schule tätigen Personen. Weitere Ausführungen zum Thema Elternmitwirkung finden Sie im Reglement Elternmitwirkung.

Elternrechte und -pflichtenNach oben

Eltern von schulpflichtigen Kindern haben verschiedene Rechte und Pflichten (§ 54ff des Volksschulgesetzes):

§ 54. Schulbehörden, Lehrpersonen und Eltern arbeiten im Rahmen ihrer Verantwortlichkeiten zusammen. Die Eltern werden regelmässig über das Verhalten und die Leistungen ihrer Kinder informiert. Sie informieren ihrerseits die Lehrpersonen oder die Schulleitung über das Verhalten ihrer Kinder und über Ereignisse in deren Umfeld, soweit dies für die Schule von Bedeutung ist.

§ 55. Das Organisationsstatut gewährleistet und regelt die Mitwirkung der Eltern. Bei Personalentscheidungen und methodisch-didaktischen Entscheidungen ist die Mitwirkung ausgeschlossen.

§ 56. Die Eltern wirken bei wichtigen Beschlüssen mit, die ihr Kind individuell betreffen. Sie nehmen an vorbereitenden Gesprächen teil. Die Eltern sowie die Mütter und Väter, denen die elterliche Sorge nicht zusteht, können den Unterricht ihrer Kinder besuchen, soweit der Schulbetrieb dadurch nicht beeinträchtigt wird. In besonderen Fällen kann die Schulleitung oder die Schulpflege den Besuch einzelner Elternveranstaltungen obligatorisch erklären.

§ 57. Die Eltern und Dritte, denen eine Schülerin oder ein Schüler anvertraut ist, sind für die Erziehung sowie den regelmässigen Schulbesuch, die Erfüllung der Schulpflicht und der damit verbundenen Pflichten verantwortlich.

Der Kanton sorgt für ein ausreichendes Angebot an Elternbildungskursen. Bei Eltern, die ihren Elternpflichten gemäss § 57 nicht oder ungenügend nachkommen, kann die Schulpflege den Besuch eines Elternbildungskurses anordnen. Die Kurskosten sind im Rahmen des Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzips von den Eltern zu tragen.

Finanzielle UnterstützungNach oben

Zur finanziellen Unterstützung von schulpflichtigen Schülerinnen und Schülern bei Beitragspflichten für eigene Schul- und Freizeitaktivitäten (zum Beispiel Teilnahme an Klassenlagern) besteht der Fonds der Primarschule Uster.

Mit diesem Fonds kann die Primarschule Uster auch subsidiär Beiträge bei Diebstahl und/oder Sachbeschädigung von persönlichem Material von Schülerinnen und Schülern auf dem Schulareal ausrichten.

Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf eine Kostenbeteiligung.

Freiwillige im KlassenzimmerNach oben

Drei Generationen begegnen sich: Kinder, Lehrpersonen, Seniorinnen und Senioren lernen voneinander. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen den Generationen innerhalb des schulischen Rahmens. Als Wertschätzung für die geleistete Arbeit werden all Freiwilligen der Primarschule Uster zweimal pro Jahr zu einem Nachtessen eingeladen.

 

Möchten Sie gerne Ihre Lebenserfahrung mit Ustemer Schulkindern teilen? Im Klassenzimmer gibt es vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Sie.

Weitere Informationen finden Sie im Reglement Freiwillige im Klassenzimmer sowie im Leitfaden Freiwillige im Klassenzimmer.
Anmelden können Sie sich mit dem Anmeldeformular Freiwillige im Klassenzimmer.

Bei Fragen steht Ihnen gerne Vicky Gökcan unter Telefon 044 944 74 12 oder victoria.goekcan@uster.ch zur Verfügung.

Kontakt: Victoria Gökcan

FremdsprachenunterrichtNach oben

Im Kanton Zürich werden auf der Primarstufe die Fremdsprachen Englisch und Französisch unterrichtet. Der Englischunterricht beginnt in der 3. Klasse, Französisch wird in der 5. Klasse eingeführt. In beiden Fremdsprachen üben die Kinder die vier Fertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben. Sie entwickeln auch eine Bewusstheit für Sprache, Wortschatz, Aussprache und Grammatik und setzen sich mit den jeweiligen Kulturräumen auseinander.

Das Erlernen einer zweiten Landessprache, also des Französischen, ist wirtschaftlich und gesellschaftlich begründet. In den deutsch- und mehrsprachigen Kantonen bleibt der Gebrauch des Französischen stabil. Französisch ist zudem als gemeinsame Sprache der weltweiten Frankophonie wichtig.

Gleichzeitig wächst auch der Bedarf nach kompetent Englisch Sprechenden. Englisch hat einen bedeutenden Stellenwert in der internationalen Politik, im internationalen Handel und in den digitalen Medien.

Für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache besteht zudem das Angebot an Unterricht in Heimatlicher Sprache und Kultur (HSK). Dort können die mehrsprachigen Schülerinnen und Schüler Kompetenzen in ihrer Erstsprache sowie Kenntnisse über ihre Herkunftskultur erweitern. Der HSK-Unterricht anerkannter Trägerschaften wird im Kanton Zürich als fakultativer Unterricht in der Volksschule zugelassen. Es werden über zwanzig verschiedene Sprachen angeboten.

Ausführliche Informationen zum Fremdsprachenunterricht finden Sie im Lehrplan der Volksschule Kanton Zürich.

Frühkindliches LernenNach oben

In ihren ersten Lebensjahren lernen Kinder so viel wie in keiner späteren Lebensphase. Sie sind neugierig und erkunden die Welt mit allen Sinnen. Der Alltag steckt voller Gelegenheiten, etwas Neues zu entdecken – und Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen.

Die Bildungsdirektion Kanton Zürich misst der frühen Förderung grosses Gewicht bei. Mit dem Projekt «Lerngelegenheiten für Kinder bis 4» leistet sie einen Beitrag dazu, dass jedes Kind in der frühen Kindheit einen guten Lebens- und Lernort hat. Der erste und wichtigste Ort dafür ist die Familie.
40 Kurzfilme à je ca. 3 Minuten in 13 Sprachen zeigen auf, welche Erfahrungen für Kinder in den ersten vier Lebensjahren wichtig sind.

Mehr Informationen zum finden Sie auf der Website des Projekts "Lerngelegenheiten für Kinder bis 4" und in der Broschüre "Lernen beginnt lange vor dem Kindergarten".

GymiprüfungNach oben

Schülerinnen und Schüler, welche direkt im Anschluss an die Primarschule ins Gymnasium übertreten möchten, müssen eine Aufnahmeprüfung ablegen. Die Zentrale Aufnahmeprüfung für Zürcher Kantonsschulen (ZAP) findet in der Regel in der zweiten Märzwoche statt. An der Aufnahmeprüfung werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Inhalte in den Fächern Deutsch und Mathematik geprüft.

Die Erfahrungsnote (reguläres Januarzeugnis 6. Klasse, Durchschnitt der Fächer Deutsch und Mathematik) zählt beim Aufnahmeentscheid zur Hälfte. Die Gymiprüfung ist bestanden, wenn der Durchschnitt aus der schriftlichen Prüfungsnote und der Erfahrungsnote mindestens 4,5 beträgt.

Die Anmeldung zur Gymiprüfung erfolgt über die Website der ZAP.
Die detaillierten Prüfungsanforderungen finden Sie im Anschlussprogramm.

Zwischen den Herbst- und Sportferien bietet die Primarschule Uster jeweils Gymivorbereitung an.

HausaufgabenNach oben

Hausaufgaben bilden eine wichtige Ergänzung zum Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler sollen Vertrauen in ihr Können gewinnen. Die Hausaufgaben sind ein Mittel um das Pflichtgefühl, das selbständige Arbeiten und den Sinn für Verantwortung zu fördern. Bei den Hausaufgaben können die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Arbeitstempo alle Inhalte festigen und vertiefen, die sie im Unterricht gelernt haben.

Die Primarschule Uster bietet Aufgabenstunden für alle Schülerinnen und Schüler an, die ihre Hausaufgaben gerne unter Aufsicht einer Lehrperson in einem Raum an der Schule erledigen möchten.

Heilpädagogische SchuleNach oben

Die Heilpädagogische Schule Uster (HPSU) ist verantwortlich für die Bildung und Förderung der Kinder mit besonderem pädagogischen Förderbedarf (im Sinne einer geistigen Behinderung) des Bezirks Uster. Sie geht von den Grundsätzen der Achtung der Persönlichkeit und Einzigartigkeit jedes Menschen aus und ist überzeugt, dass alle Kinder über die Fähigkeit zum Lernen verfügen und das Bedürfnis nach Bildung haben.

Die Heilpädagogische Schule Uster verfügt über ein eigenes Schulsekretariat und ist unter 044 940 53 64 oder hpsu@primarschule-uster.ch erreichbar.
Öffnungszeiten Sekretariat (während der Schulzeiten):
Montag - Freitag: 07.30 - 12.00 Uhr
Montag und Donnerstag: 13.30 - 16.00
Ausserhalb dieser Zeiten und in den Schulferien ist das Sekretariat nur teilweise besetzt.

Kontakt: Brigitte Gut

IntegrationNach oben

Jedes im Kanton Zürich wohnende Kind hat das Recht auf Schulbildung. Nach Möglichkeit werden grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler in der Regelklasse unterrichtet.
Verschiedene Sonderpädagogische Massnahmen unterstützen Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen:

Nebst Bildung und Erziehung verfolgt die Volksschule auch eine soziale Aufgabe: Sie leistet einen Beitrag zur Integration aller Kinder in die Gesellschaft, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion und ihrer Leistungsfähigkeit, indem sie das Zusammenleben, -arbeiten und -lernen möglichst aller Kinder in der Regelklasse unterstützt. Wo die Schülerschaft in verstärktem Masse sozial, sprachlich und kulturell gemischt ist, kommt das Programm "Qualität in multikulturellen Schulen (QUIMS)" zum Zuge.

Integrative Förderung (IF)Nach oben

Schülerinnen und Schüler sind verschieden. Die Interessen und der Entwicklungsstand, die Voraussetzungen und Bedürfnisse, Begabungen und Neigungen, aber auch kleinere oder grössere Lernschwierigkeiten sind von Kind zu Kind unterschiedlich. Die Lehrpersonen der Regelklassen versuchen, jedem Kind so gut wie möglich gerecht zu werden und es seinen Möglichkeiten entsprechend zu fördern. Dabei werden sie von Schulischen Heilpädagogen und Heilpädagoginnen (SHP) im Rahmen der Integrativen Förderung (IF) unterstützt.

Die speziell ausgebildete Förderlehrperson (SHP) besucht insbesondere im Kindergarten und auf der Primarstufe regelmässig oder zeitweise den Unterricht. Von ihrer Mitarbeit profitieren alle Schülerinnen und Schüler und die Schule wird als Ganzes gestärkt. So begleiten die Klassenlehrperson und die SHP die Schülerinnen und Schüler aller Stufen und Klassen auf ihrem Lernweg.

Die Integrative Förderung unterstützt die Schule oder die einzelne Schülerin und den einzelnen Schüler insbesondere bei folgenden Herausforderungen:

  • allgemeines Lernen (z. B. Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lern- und Problemlösestrategien)
  • Schreiben und Lesen (einschliesslich Spracherwerb und Begriffsbildung, Lese-Rechtschreibproblematik)
  • mathematisches Lernen (Rechenschwäche)
  • Umgang mit Anforderungen (z. B. Motivation, Aufgabenverbundenheit, Steuerung des eigenen Verhaltens, Umgang mit Gefühlen wie Freude und Frustration)
  • Unterforderung bei Kindern und Jugendlichen mit ausgeprägten Begabungen
  • Umgang mit Menschen (Sozial- und Verhaltenskompetenz, Regelung von Nähe und Distanz)
Die Förderung baut auf den Stärken der Kinder und Jugendlichen auf. Sie ist auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und unterstützt sie in ihrer schulischen und sozialen Entwicklung. Diese Begleitung kann inner- oder ausserhalb des Klassenverbandes, einzeln oder in Gruppen stattfinden.

Integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der Regelschule (ISR)Nach oben

Die Integrierte Sonderschulung ist eine Form der Sonderschulung, die in der Verantwortung der Regelschule durchgeführt wird. Das Arrangement wird für jede Schülerin und jeden Schüler je nach Bedürfnissen individuell zusammengestellt. Neben dem Unterricht durch die Regelklassenlehrperson können folgende Unterstützungsformen eingesetzt werden:

  • Teamteaching
  • Einzel- oder Kleingruppenförderung
  • Therapien
  • Unterstützung durch Assistenzen
  • behinderungsspezifische Fachberatung der Lehrpersonen und Eltern
Integrative Schulungen werden an der Primarschule Uster auf allen Stufen und in allen Schuleinheiten durchgeführt.

JokertageNach oben

Die Volksschulverordnung (§ 30) erlaubt, dass Schülerinnen und Schüler dem Unterricht an zwei Tagen pro Schuljahr ohne Vorliegen von Dispensationsgründen fernbleiben können.
Die Primarschulpflege hat folgende Richtlinien für den Bezug von Jokertagen an der Primarschule Uster erlassen:

  1. Schülerinnen und Schüler dürfen dem Unterricht während zweier Tage pro Schuljahr ohne Vorliegen von Dispensationsgründen fernbleiben.
  2. Die Eltern teilen den Bezug von Jokertagen mindestens 2 Schultage vor der geplanten Absenz der zuständigen Klassenlehrperson mit. Es ist dafür kein Formular notwendig. Die Klassenlehrperson führt eine Liste über den Bezug von Jokertagen.
  3. Die Jokertage können nur pro Schuljahr bezogen werden, entweder als einzelne Tage oder am Stück. Nicht bezogene Jokertage verfallen. Jeder bezogene Jokertag gilt als ganzer Tag, auch wenn an jenem Tag der Unterricht nur während eines Halbtags stattfindet.
  4. An besonderen Schulanlässen wie insbesondere am ersten Tag des Schuljahres, Besuchstagen, Sporttagen, Exkursionen, Schulreisen, Klassenlager, Projektwochen und sonstigen gemeinsamen Anlässen können in der Regel keine Jokertage bezogen werden. Die Schulleitung kann Ausnahmen bewilligen.
Ausführliche Informationen finden Sie im Reglement Jokertage.

KindergartenNach oben

Die Kindergartenstufe ist die erste Stufe der zürcherischen Volksschule und hat den Auftrag, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Im Kindergarten wird das Kind auf vielfältige Weise unterstützt und gefördert und an den Übertritt auf die Primarstufe heran geführt.

In der Regel besuchen die Kinder während zwei Jahren den Kindergarten und treten dann stillschweigend in die Primarschule über.
Mehr Informationen zur Vorbereitung auf den Kindergarten: Frühkindliches Lernen
Mehr Informationen zum Kindergarten im Kanton Zürich

KlasseneinteilungNach oben

Die Zuteilung der Kinder in Schuleinheiten und Klassen fällt in den Zuständigkeitsbereich der Primarschulpflege Uster. Dabei werden verschiedene Faktoren wie die Länge und Gefährlichkeit des Schulweges, eine ausgewogene Verteilung der Geschlechter, der Leistungsfähigkeit und des individuellen Förderbedarfs sowie die soziale und sprachliche Herkunft der Kinder berücksichtigt.

Beim Übertritt in die 1. und 4. Primarklasse werden die Klassen neu zusammengesetzt. Eltern oder Erziehungsberechtigte können in dieser Phase Zuteilungsgesuche stellen. Die Zuteilungsentscheide werden den Eltern jeweils Ende Mai zugestellt. Mehr Informationen zur Klasseneinteilung finden Sie in der Elterninformation Zuteilungsgesuche.

KlassengrösseNach oben

§ 21 der Volksschulverordnung legt die regulären Klassengrössen fest. Im Kindergarten sind maximal 21 Kinder vorgesehen, auf der Primarschule liegt die Grenze bei 25 Kindern respektive bei 21 Kindern in altersdurchmischten Klassen.

Wenn die maximalen Schülerzahlen aus schulorganisatorischen Gründen für längere Zeit überschritten werden, werden zusätzliche Lektionen für Halbklassenunterricht eingerichtet.

KostenNach oben

Im Kanton Zürich haben alle Kinder Anspruch auf den unentgeltlichen Schulbesuch an ihrem Wohnort. Auch die Lehrmittel und das Schulmaterial werden den Schulkindern gratis zur Verfügung gestellt (siehe §10f des Volksschulgesetzes).

Wenn die Schülerinnen und Schüler durch die Schule verpflegt werden, zum Beispiel auf einem Ausflug oder im Klassenlager, kann die Schule einen Beitrag der Eltern erheben. Für unterstützungsbedürftige Kinder kann finanzielle Unterstützung beantragt werden.
Die Betreuungsangebote der Tagesstrukturen sind ebenfalls kostenpflichtig. Der individuelle Elternbeitrag ist vom steuerbaren Einkommen und Vermögen der Eltern abhängig. Genaue Tarifangaben finden Sie unter Betreuung.

LehrmittelNach oben

Die Lehrkräfte der Volksschule sind verpflichtet, mit den vom Bildungsrat als obligatorisch bezeichneten Lehrmitteln zu unterrichten. Diese Lehrmittel werden in der Regel vom kantonalen Lehrmittelverlag produziert und müssen von den Schulgemeinden angeschafft werden. Eine regelmässig überarbeitete Liste der obligatorischen Lehrmittel kann beim kantonalen Lehrmittelverlag bestellt werden.

LehrpersonenNach oben

Wir bezeichnen als Lehrpersonen:

  • kantonal angestellte Lehrpersonen gemäss Lehrpersonalgesetz (Kindergarten-,Primar-, und Oberstufenlehrpersonen, Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie Lehrpersonen der Handarbeit und Hauswirtschaft)
  • kommunal angestellt werden folgende Lehrpersonen:
-Vikarinnen und Vikare gemäss Lehrerpersonalgesetz
-Fachlehrpersonen
-Lehrpersonen im Bereich Stütz- und Fördermassnahmen
-Lehrpersonen für Deutsch für Fremdsprachige
  • Lehrpersonen der Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur werden von den Konsulaten angestellt

Damit umfasst in unserer Definition der Begriff "Lehrpersonen" auch andere Kategorien von unterrichtenden Personen als nur die vom Lehrpersonalgesetz als "Lehrpersonen" bezeichneten.

LehrplanNach oben

Der Lehrplan für die Volksschule wird vom Bildungsrat erlassen. Der Lehrplan umfasst das Leitbild der Volksschule, Rahmenbedingungen für den Unterricht sowie die Lernziele für die fünf Unterrichtsbereiche: Mensch und Umwelt, Sprache, Gestaltung und Musik, Mathematik, Sport. Die Lehrpersonen sind verpflichtet ihren Unterricht entsprechend dem Lehrplan zu planen und zu gestalten.

LeitbildNach oben

Ein Leitbild beschreibt langfristige Gesamtziele und Handlungsgrundsätze.
Siehe Leitbild der Primarschule Uster;
Primarschulpflege --> Leitbild, Strategie

LektionentafelNach oben

Die Lektionentafeln sind Teil des Lehrplans. Sie bezeichnen die obligatorischen und die fakultativen Unterrichtsgegenstände und legen deren zeitlichen Umfang fest. Änderungen der Lektionentafeln können nur vom Bildungsrat vorgenommen werden.

LogopädieNach oben

Logopädische Therapie unterstützt Kinder und Jugendliche, welche Abweichungen und Auffälligkeiten in ihrer Sprach- und Kommunikationsentwicklung haben, unter Berücksichtigung des familiären und schulischen Umfeldes. Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen können den Bereich Spracherwerb und Begriffsbildung, Kommunikation sowie Lesen und Schreiben betreffen und Auswirkungen auf das allgemeine Lernen, das mathematische Lernen oder den Umgang mit Menschen haben. – Logopädie gehört zum sonderpädagogischen Angebot der Volksschule.

Dokument: elterninformation_logopaedie.pdf (pdf, 1876.7 kB)

LäuseNach oben

Kopfläuse können jeden betreffen, Kinder und Erwachsene. Sie sind lästig, gesundheitlich harmlos und lassen sich gut behandeln. Bei Lausbefall werden die betroffenen Klassen vom Zweckverband Schulgesundheitspflege betreut.


Die Übertragung von Kopfläusen kann nur bei direktem Kopfkontakt stattfinden – Läuse können nicht springen, fliegen oder schwimmen. Informieren Sie dennoch sofort ihr näheres Umfeld (Schule, Kindergarten, Hort, Familie, Freunde, Nachbarn etc.), sobald Sie einen Kopflausbefall feststellen. Kontrollieren Sie alle Familienmitglieder auf Läuse und binden Sie lange Haare zur Vorbeugung zusammen.


Weitere Informationen finden Sie auf dem Merkblatt des Volksschulamts sowie auf www.lausinfo.ch

MittagstischNach oben

Der Mittagstisch ist Teil des Schulhortangebotes und bietet Kindern im Kindergarten- sowie Volkschulalter die Möglichkeit, in der Mittagspause eine geregelte Mahlzeit zusammen mit anderen Kindern einzunehmen und während der Mittagspause betreut zu sein. Die weiteren Angebote finden Sie unter dem Stichwort 'Tagesstrukturen'.

MittelstufeNach oben

Die Mittelstufe ist Teil der Primarschule und dauert wie die Unterstufe ebenfalls drei Jahre (4.-6. Klasse).
In der Regel ist mit dem Wechsel von der Unter- auf die Mittelstufe ein Wechsel der Klassenlehrpersonen verbunden. In der Mittelstufe werden die in der Unterstufe gelehrten Grundfertigkeiten, Kenntnisse und Arbeitstechniken erweitert und gefestigt. Die Schüler/innen arbeiten und lernen in zunehmendem Mass eigenständig und selbstverantwortlich.

Musikalische GrundschuleNach oben

In Uster ist die musikalische Grundschule in die Blockzeiten der 1. Primarklassen integriert. Der Schwerpunkt der musikalischen Grundschule liegt auf dem Kennenlernen verschiedener Instrumente und wird zur Vorbereitung für jeden weiteren Musikunterricht empfohlen.

MusikschuleNach oben

Die musikalische Grundausbildung kann an der Musikschule Uster und Greifensee (MSUG) in einem vierjährigen Unterricht erworben werden. Dieser gliedert sich in zwei Jahre Musikgarten, den die Kinder zusammen mit einer erwachsenen Bezugsperson besuchen und in zwei Jahre Klangstrasse.

Hauptziel dieser Grundausbildung ist die allgemeine Sensibilisierung für das eigene Musizieren. Durch bewusstes Hören, Singen, Sprechen, Bewegen, Spielen auf Orff-Instrumenten usw. werden durch Fachlehrkräfte altersgerecht verschiedene musikalische Erfahrungen vermittelt.

Diese Kurse sind eine gute Vorbereitung auf die in der 1. Klasse der Primarschule integrierte musikalischen Grundschule (deren wesentlicher Schwerpunkt auf dem Kennenlernen verschiedener Instrumente liegt) und werden zur Vorbereitung für jeden weiteren Musikunterricht empfohlen.

Siehe auch: www.musikschule-msug.ch

PrimarstufeNach oben

Wir verwenden den Begriff synonym zu Primarschule.
Die Primarstufe umfasst die ersten, selektionsfreien Jahre der obligatorischen Schulzeit.
Im Kanton Zürich beginnt sie nach der zweijährigen Kindergartenstufe und dauert sechs Jahre. Im Lehrplan wird die Primarstufe gegliedert in Unterstufe (1.-3. Klasse) und Mittelstufe (4.-6. Klasse). Von der Primarstufe treten die Schüler/innen auf die Sekundarstufe der Volksschule oder ins Langzeitgymnasium über.

PräventionNach oben

Die Lehrkräfte pflegen und fördern im täglichen Umgang mit den Schülerinnen und Schülern die Selbständigkeit der Kinder, die Stärkung des Selbstvertrauens und weitere persönlichkeitsbildende Massnahmen. Im Präventionsbereich ist die Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten und der Schule besonders wichtig.

Psychomotorik-Therapie (PMT)Nach oben

Die psychomotorische Therapie unterstützt Kinder und Jugendliche, die Abweichungen und Auffälligkeiten in ihrer Bewegungsentwicklung und ihrem Bewegungsverhalten aufweisen. Diese zeigen sich vor allem im Lebensbereich Bewegung und Mobilität (Koordinationsfähigkeit, Erwerb von grob-, fein- und grafomotorischen Fertigkeiten), im Umgang mit Menschen, im allgemeinen Lernen sowie durch Probleme in den sensorischen und motorischen Basisfunktionen. Die Psychomotorik-Therapie gehört zum sonderpädagogischen Angebot der Volksschule.

Dokument: elterninformation_psychomotorik.pdf (pdf, 168.1 kB)

PsychotherapieNach oben

Therapeutische Unterstützung und Behandlung von Schülerinnen und Schülern bei psychischen Problemen
und Leiden.

Die Notwendigkeit dieser Massnahme wird durch den Schulpsychologischen Dienst überprüft und gegebenenfalls in die Wege geleitet.

http://www.primarschule-uster.ch/de/spdmain/

QUIMSNach oben

Die Abkürzung QUIMS steht für „Qualität in multikulturellen Schulen“. Das Programm unterstützt Schulen mit überdurchschnittlich vielen Kindern aus sozial nicht privilegierten und fremdsprachigen Familien. QUIMS-Massnahmen kommen allen Kindern der berücksichtigten Schulen zugute – den leistungsschwächeren wie den leistungsstärkere; den einheimischen wie den zugezogenen.

Die beteiligten Schulen können ihre QUIMS-Massnahmen individuell im Rahmen der drei Handlungsfelder Sprachförderung, Förderung des Schulerfolgs und Förderung der sozialen Integration festlegen.

Ausführliche Informationen zum Thema QUIMS-Schulen finden Sie auf der Website des Volksschulamts.

Rechtliche GrundlagenNach oben

Auch im Schulbereich braucht es verbindliche Regeln. Diese werden von verschiedenen Instanzen von Bundes- bis Gemeindeebene vorgegeben.
Die eidgenössische Grundlage liefert Artikel 62 der Schweizerischen Bundesverfassung.

Sämtliche geltenden Gesetze und Verordnungen zur Volksschule im Kanton Zürich, inklusive Volksschulgesetz (VSG) und Volksschulverordnung (VSV) sind in der Zürcher Gesetzessammlung ZH-Lex publiziert.
Auf kommunaler Ebene legt die Gemeindeordnung der Stadt Uster die von Kanton und Stadt auf die Primarschulpflege übertragenen Pflichten und Befugnisse fest.

RekursinstanzNach oben

Gegen Entscheide von Schulbehörden kann Rekurs erhoben werden.

Rekursinstanz gegen Entscheide der Gemeindeschulpflege in schulischen Fragen ist der Bezirksrat, in zweiter Instanz ist dies das Verwaltungsgericht.

Rekursinstanz gegen Entscheid der Gemeindeschulpflege in Anordnungen, welche das Arbeitsverhältnis der kantonalen Lehrpersonen betreffen, ist die Bildungsdirektion (Generalsekretariat), in zweiter Instanz das Verwaltungsgericht. Bei kommunalen Arbeitsverhältnissen ist es der Bezirksrat, in zweiter Instanz das Verwaltungsgericht.

SchularztNach oben

Die Umsetzung der kantonalen Vorgaben betreffend Schulgesundheit erfolgt an der Primarschule Uster durch den Zweckverband Schulgesundheitspflege Uster-Greifensee.

http://zweckverband.ch/schulaerztlicher_dienst/schulaerzte.html

SchulberatungNach oben

Schulen brauchen Beratung.

Wichtige Beratungsstellen sind die Pädagogische Hochschule und die Hochschule für Heilpädagogik.
Es können aber auch freie dafür ausgebildete Beratungspersonen eingesetzt werden.

In Rechtsfragen berät das Volksschulamt.

SchulentwicklungNach oben

Schulentwicklung ist ein häufig benutzter Begriff für unterschiedliche Erscheinungen schulischen Wandels. Organisations- und Unterrichtsentwicklung werden im Begriff der Schulentwicklung meist mitgedacht.

Schulentwicklung vollzieht sich als geplante, mittels Schulversuchen bzw. Schulprojekten vorbereitete Veränderung, insbesondere im Rahmen der einzelnen Schule. Die Veränderung wird in der Regel einer Überprüfung unterzogen (Evaluation). Sofern der Anstoss zur Schulentwicklung schulpolitisch motiviert ist und eine entsprechende Erneuerung auslöst, wird von Schulreform gesprochen. Zielpunkt der Schulentwicklung und Schulreform ist die Qualität der Schule, die sich verbessern soll. Diese Qualität kann im Verlauf der Entwicklung von der Schule selbst (Selbstevaluation) und von Aussenstehenden (z.B. die kantonale Fachstelle für Schulbeurteilung FSB) fachlich bewertet werden (Fremdevaluation).

SchulleitungNach oben

Die Schulleitung ist die operative Führung einer Schule, mit pädagogischer Ausrichtung. Die Einzelschule übernimmt unter der Führung der Schulleitung die Verantwortung für ihre Zusammenarbeit nach innen und ihr kollektives Auftreten nach aussen. Die Aufgaben und Kompetenzen der Schulleitungen sind im Volksschulgesetz (VSG) geregelt.

Mit dem am 5.6.2005 vom Stimmvolk gutgeheissenen Volksschulgesetz wurden die Schulleitungen in allen Gemeinden eingeführt.

SchulpflichtNach oben

Die Schulpflicht dauert elf Jahre (Zwei Jahre Kindergarten, sechs Jahre Primarschule, drei Jahre Sekundarschule).

Schüler, die Klassen wiederholen und vor dem vollständigen Besuch der Volksschule neun Schuljahre vollenden, sind zum Besuch der letzten Klassen berechtigt.

Die Schulpflege kann Schüler, welche das 15. Altersjahr oder acht Schuljahre vollendet haben, auf Gesuch der Eltern oder ausnahmsweise von Amtes wegen aus der Schule entlassen, wenn die persönlichen Verhältnisse des Schülers oder die Interessen der Schule es rechtfertigen.

SchulprogrammNach oben

Ein Schulprogramm ist die schriftlich vereinbarte, auf einen Zeithorizont von 3-5 Jahren ausgerichtete Planung einer Schule. Im Schulprogramm formuliert die Schule jene Ziele, laufenden Projekte und Entwicklungsvorhaben ihrer pädagogischen Arbeit, welche für sie in unmittelbarer Zukunft von Bedeutung sind.
Das Schulprogramm orientiert sich an den Zielen und Qualitätsvorstellungen des Leitbildes der Schule, den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und den spezifischen, lokalen Voraussetzung der Schule.

Schulpsychologischer Dienst (SPD)Nach oben

Schulpsychologische Dienste sind von den Gemeinden (meist im Verbund) eingerichtete Stellen.
Der SPD bietet Unterstützung durch Beratung und Abklärung bei Lern- und Verhaltensproblemen sowie bei Auffälligkeiten im sozialen und emotionalen Bereich.

Die Dienstleistungen des SPD richten sich an Kindergarten- und Schulkinder, an Eltern, Lehrpersonen und Behörden.

http://www.primarschule-uster.ch/de/spdmain/

SchulreformNach oben

Eine Schulreform ist die politisch gewollte Veränderung im Schulsystem. Schulreformen haben demnach immer eine politische und eine schulische Dimension. Vielfach wird zur Bearbeitung der schulischen Dimension auf Schulversuche zurückgegriffen. Am Ende stehen politische Entscheidungen und neue Rechtsgrundlagen, welche die Veränderung absichern.

SchulversucheNach oben

Schulversuche sind geplante und systematisch kontrollierte Veränderungen von Teilen des Schulsystems. Zu diesem Zweck kann mit Bewilligung des RR von den gesetzlichen Grundlagen abgewichen werde. Schulversuche sollen dazu dienen, die politischen Entscheidungen auf sachliche Grundlagen zu stellen. Deshalb werden die Ergebnisse eines Versuchs wissenschaftlich überprüft (Evaluation).

SchulzahnpflegeNach oben

Mehrmals jährlich bringen Schulzahnpflegeinstruktorinnen (SZP) während einer Lektion in den einzelnen Klassen den Kindern die Zahnhygiene und die Wichtigkeit des Zähneputzens näher. Zudem finden einmal jährlich Zahnkontrollen in der Schulzahnklinik Uster statt, die vom Zweckverband Schulgesundheit Uster-Greifensee geführt wird.

http://www.szkuster.ch/behandlungsangebot/schulzahnaerztliche-untersuchung/

SchwimmunterrichtNach oben

Alle Kinder der zweiten Klasse besuchen den Schwimmunterricht wöchentlich. Die 3.Klässler erhalten alle zwei Wochen eine Schwimmlektion.
Der Unterricht wird von ausgebildeten Schwimmlehrkräften erteilt. Die Klassenlehrerinnen und –lehrer unterstützen die Schwimmlehrer während der Lektionen.

SekundarstufeNach oben

Die Sekundarstufe I umfasst die drei letzten Jahre der obligatorischen Schulpflicht, die in der Volksschule oder in den Mittelschulen erfüllt werden.

Sonderpädagogische MassnahmenNach oben

Zu den sonderpädagogischen Massnahmen der Regelschule gehören Deutsch als Zweitsprache, Integrative Förderung (IF), Logopädie, Psychomotorik-Therapie und Psychotherapie.
http://www.primarschule-uster.ch/de/sonderpaedagogik/angebote/

SonderschulenNach oben

Sonderschulen sind für Kinder bestimmt, die den Anforderungen von Kindergärten, Regel- und Sonderklassen oder Integrativer Schulungsform (IF) nicht gewachsen sind. Unterricht, Erziehung, Betreuung und Therapie richten sich individuell nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Kindes.

Der Staat beteiligt sich an den Kosten der Sonderschulung durch Betriebs- und Investitionsbeiträge an private und kommunale Sonderschulen. Der Staat beteiligt sich auch mit Beiträgen an die auswärtige Sonderschulung. Die entsprechenden rechtlichen Grundlagen finden sich in §§ 11-13 des Schulleistungsgesetzes. Die Sonderschulen werden zudem durch Beiträge der Gemeinden und des Bundes (IV) finanziert.

StaatsbeiträgeNach oben

Staatsbeiträge sind zweckgebundene geldwerte Leistungen für die Erfüllung von Aufgaben im Bereich der Volksschule Der Staatsanteil richtet sich in der Regel nach der Finanzkraft der jeweiligen Gemeinde

Die rechtlichen Grundlagen für die Ausrichtung der Staatsbeiträge finden sich insbesondere in den Erlassen Lehrerpersonalgesetz/Lehrerpersonalverordnung, Schulleistungsgesetz/Schulleistungsverordnung und Volksschulgesetz.

Textiles und Technisches GestaltenNach oben

Im Fach Textiles und Technisches Gestalten (ehemals Handarbeit) setzen sich die Kinder mit Produkten, Prozessen sowie gestalterischen und technischen Lösungen auseinander und lernen deren kulturelle, historische, technische, ökonomische und ökologische Bedeutung kennen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende motorische und handwerkliche Fertigkeiten, die sie auch ausserhalb der Schule vielfältig einsetzen können.

Weitere Informationen zum Fach Textiles und Technisches Gestalten finden Sie im Lehrplan.
Die Lektionenanzahl Textiles und Technisches Gestalten ist durch § 21 des Volksschulgesetzes festgelegt.

TherapienNach oben

Logopädie, Psychomotorik-Therapie und Psychotherapie sind pädagogisch-therapeutische Massnahmen und als solche sonderpädagogische Massnahmen, die zum Grundangebot der Volksschule gehören.

TransportreglementNach oben

Aufgrund des Transportreglements entscheidet sich, ob ein Kind mit dem Taxi oder Schulbus transportiert wird. Bitte beachten Sie auch die Regelungen für Schüler/innen aus den Aussenwachten (Freudwil, Sulzbach, Wermatswil) Merkblatt Seiten 3/4/5.

Dokument: Merkblatt_Schulweg_und_Transport.pdf (pdf, 159.1 kB)

UnterrichtsentwicklungNach oben

Unterricht und Erziehung sind die Kerngeschäfte der Schule. Unterrichtsentwicklung ist somit ein bedeutender Aspekt von Schulentwicklung.

UnterstufeNach oben

Die Unterstufe ist Teil der Primarschule und dauert drei Jahre (1.-3. Klasse).
In der Unterstufe erwerben die Schüler/innen Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen und gewinnen Einsichten in die Umwelt. Gleichzeitig werden spielerische Lernformen aus der Kindergartenstufe weitergeführt.

VerkehrsunterrichtNach oben

Im Kindergarten:
Je eine Doppellektion im Frühling und Herbst, der Hauptschwerpunkt ist auf die Fussgängerausbildung ausgelegt.
Im theoretischen Teil wird den Kindern auf spielerische Art und Weise vermittelt, wie sie sich im Strassenverkehr verhalten sollen. Zudem wird das Verhalten gegenüber «fremden Personen» thematisiert.
Im praktischem Teil überqueren die Kindern die Strasse und wissen, wo sie auf dem Trottoir (falls nicht vorhanden auf der Strasse) gehen sollen und wie sie sich gegenüber parkierten Fahrzeugen verhalten müssen.

In der 1. Klasse:
Eine Lektion im Schulzimmer, der Hauptschwerpunkt ist wiederum auf die Fussgängerausbildung ausgelegt. Zudem werden erstmals die fahrzeugähnlichen Geräte «fäG» (Skateboard, Rollschuhe, Laufräder usw.) thematisiert.

In der 2. Klasse:
Eine Lektion im Schulzimmer mit dem Hauptschwerpunkt «Fahrradausrüstung» und der Vermittlung erster Regeln.

In der 3. Klasse:
Eine Lektion im Schulzimmer, dabei ist der Hauptschwerpunkt auf die «Strassenverkehrssignale» ausgelegt.

In der 4. Klasse:
Halbklassenweise eine Lektion «Veloparcours» auf dem Pausenplatz. Zusätzlich eine Doppellektion im Schulzimmer, dabei sind die Hauptschwerpunkte auf die Strassenverkehrssignale, das Linksabbiegen sowie das Kreisel fahren sowie die «fäG» mit den wichtigsten Regeln ausgerichtet.

In der 5. Klasse:
Eine Lektion im Klassenzimmer, Repetition der Signale und der Fahrradregeln.
Velofahrschule auf der Strasse, je eine Doppellektion pro Halbklasse.
Eine Lektion im Klassenzimmer, Vorbereitung auf die Veloprüfung.

Mit der Veloprüfung im Juni wird der Verkehrsunterricht in der Primarschule abgeschlossen.

Übertritt/ZuteilungenNach oben

Mit ´Übertritt´ werden die Übergänge von einer Schulstufe in die andere bezeichnet (vom Kindergarten in die Unterstufe und von der Unter- auf die Mittelstufe). Beim Übertritt von der Primarstufe in die Sekundarstufe nimmt die Sekundarschulpflege die Zuteilung vor.

Dokument: Merkblatt_Zuteilung.pdf (pdf, 39.5 kB)

ZeugnisNach oben

Gemäss § 31 Volksschulgesetz sind Schülerinnen und Schüler regelmässig zu beurteilen. Beurteilt werden die Leistungen in den Fächern, die Lernentwicklung und das Verhalten. Die Leistungen werden im Schulzeugnis abgebildet.

Der Bildungsrat des Kantons Zürich hat das Zeugnisreglement geändert. Die Änderungen sind vom Schuljahr 2013/14 an gültig.
Ab der 2. Klasse der Primarschule wird im Zeugnis des 1. Semesters in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch nur noch eine Note eingetragen. Die detaillierte Leistungsbeurteilung in diesen Fächern erfolgt im Zeugnis des 2. Semesters.

Die Details der neuen Regelung entnehmen Sie bitte dem Elternbrief (PDF).

Dokument: Neue_Zeugnisformulare_Infobrief_Dez_2013.pdf (pdf, 63.8 kB)